Über mich

Mein Name ist Ludwig Wüstefeld. Ich habe mich im Altkreis Duderstadt auf die Energetisch-taotische Ordnungstherapie spezialisiert. Im Jahr 1993 habe ich als gelernter Masseur und Sportphysiotherapeut meine eigene Praxis eröffnet und von 1994 bis 1997 die Ausbildung zum Heilpraktiker wahrgenommen.

 

 

Gegner und Ball waren meine Feinde

Bilshausen. Als „Rohkostfußballer“ bezeichnet sich der heute 50-Jährige gern selbst. „Gegner und Ball waren meine Feinde. Im Tackling und Zweikampfverhalten lagen meine Stärken“, erzählt der damalige Vorstopper, der zwischen Bäumen und Sträuchern auf dem Bilshäuser Friedhof mit seinen Freunden kickte.

 

Erst mit 15 Jahren kreuzte dann sein späterer Mentor und Fürsprecher seinen Weg, nämlich der ebenfalls aus Bilshausen stammende Manfred Walpuski, mit dem er immer noch ein freundschaftliches Verhältnis pflegt, gemeinsam mit ihm die A-Junioren-Truppe des SV Blau-Weiß Bilshausen betreut.

 

Walpuski nahm den von seiner Statur her an den ehemaligen deutschen Nationalspieler Hans-Georg „Katsche“ Schwarzenbeck erinnernden Wüstefeld unter seine Fittiche und nahm ihn mit nach Petershütte, wo er den damaligen Verbandsligisten trainierte. Gespielt hat Wüstefeld für Petershütte nie, sondern immer nur für seinen Stammverein Blau-Weiß Bilshausen. „Ich habe dann dort in der A-Jugend in Bilshausen gespielt“, erinnert sich der Anhänger des FC Bayern München. Wüstefeld: „Ich bin seit meinem siebten Lebensjahr Bayern-Fan.“

 

Zwei auf einen Streich

Innerhalb eines Jahres hatte sich der Vorstopper einen, wie er selbst sagt, „grauenhaften Ruf erworben.“ Auf 27 Gelbe Karten brachte er es in nur einen Saison. „Ich habe aber nur eine Rote Karte in meiner ganzen Laufbahn bekommen“, erzählt der Inhaber der Trainer-C-Lizenz. Und die handelte er sich in einem für die Bilshäuser richtungsweisenden Match ein.

 

„Wir spielten gegen Kalefeld gegen den Abstieg. Und in der 90. Minute habe ich dann gleich zwei gegnerische Spieler auf einen Streich gefoult“, erinnert sich der 50-Jährige, der zu seinen Glanzzeiten bei einer Körperlänge von 1,94 Meter stattliche 100 Kilogramm auf die Waage brachte. Mit 35 Jahren beendete seine sportliche Laufbahn. „Ich habe sieben Jahre lang hintereinander jedes Spiel mitgemacht“, ist Wüstefeld zu Recht stolz auf seine Serie. Er war dabei hart im Nehmen, spielte selbst mit 39,6 Fieber, worauf er heute allerdings nicht mehr so stolz ist. „Damals war man so verrückt. So etwas würde ich heute nicht mehr machen.“

 

Der eigene Hausbau und sein Fernstudium, in dem er sich zum Heilpraktiker ausbilden ließ, bedeuteten seinen Lebensinhalt für die kommenden Jahre. „Ich habe meinen gesamten Ehrgeiz in mein berufliches Fortkommen gesetzt“, erzählt der niedergelassene Heilpraktiker, der erst kürzlich sein zehnjähriges Praxisbestehen feierte. Die „Droge Fußball“, wie er seine sportliche Leidenschaft immer gern bezeichnet, ließ ihn allerdings nie ganz los. Bei den Alten Herren in Bilshausen spielte er ein ums andere Mal mit, und selbst in der blau-weißen Reserve versuchte er noch einmal sein Glück. Inzwischen ist er ins „Trainerlager“ gewechselt, kümmert sich zusammen mit Manfred Walpuski um die A-Junioren des Vereins, die in der Bezirksoberliga spielen. „Ich unterstützte ihn beim Training, nehme mir beispielweise die Torhüter einmal gesondert vor“, berichtet Wüstefeld. Und auch seine Dienste als Spielbeobachter sind gefreut.

 

Sein langjähriger Freund Stephan Strüber, derzeit Herrentrainer beim Bilshäuser Bezirksliga-Rivalen TSV Eintracht Wulften, schätzt seine Tipps sehr. „Bilshausen spielt eine Woche vorher immer gegen den Gegner, den Wulften dann die Woche drauf hat. So ist das zu Stande gekommen“, erklärt Wüstefeld. Wobei er darüber hinaus noch viel Kontakt zu Sportlern hat, denn der gelernte Masseur und Medizinische Bademeister sorgt häufig dafür, dass angeschlagene Spieler bei der nächsten Begegnung wieder einsatzbereit auf dem Platz stehen.

 

 

Quelle: Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt – Vicki Schwarze, 25.10.2007


20 Jahre Naturheilpraxis

„Wenn der Darm Probleme hat, kann der Kopf nicht klar sein.“ Anschaulich macht Ludwig Wüstefeld aus Bilshausen deutlich, warum es vielen Menschen nicht gut geht. Erkrankungen am Darm wirkten sich negativ auf den Kopf und das Wohlbefinden aus. „Der Darm ist die Wurzel der Gesundheit“, sagt der Heilpraktiker und Sportphysiotherapeut.

 

Bilshausen. Seit 20 Jahren gibt es in der Rhumegemeinde die Naturheilpraxis Wüstefeld Am Hohen Weg 4 in Bilshausen. Unterstützt von Ehefrau Jutta widmet sich der 56-jährige Bilshäuser seinem Beruf  „mit  Herz und Seele“, wie er sagt. „Mir ist  es wichtig, mit meinen Patienten ein Team zu bilden, in dem wir gemeinsam an der Gesundheit im Ganzen arbeiten.“ Nicht an der Praxistür solle die Behandlung enden, erklärt Wüstefeld im Beisein von Dorothea Behrendt, die gerade zur Behandlung in der Praxis eingetroffen ist.

 

Auf chronische Erkrankungen spezialisiert

Auf die Behandlung vorwiegend chronisch erkrankter Personen ist Wüstefeld  spezialisiert. Schwerpunkte sind die Bereiche Schmerzen, Darm und Dauerstress. Zu seinem Arbeitsfeld gehören neben der Wirbelsäulen- und Gelenktherapie auch Ernährungsberatung sowie Stress- und Angstbewältigung im Alltag, Blutegeltherapie, Neuraltherapie, Medizinische Hypnose und Raucherentwöhnung. Neuerdings gibt es auch eine Offerte im Beauty-Bereich: Unterspritzung von Falten mit Hyaluronsäure wird in der Naturheilpraxis Wüstefeld angeboten.

 

„Wer gesund sein will, muss aktiv sein“, sagt der Heilpraktiker und Sportphysiotherapeut. Durch Dauerstress oder auch Schlafstörungen verliere der Körper eines Menschen die Kontrolle über sich. „Das Schutzschild geht kaputt“, erklärt Wüstefeld. Tür und Tor seien dann der Krankheit geöffnet.

 

 

Quelle: Göttinger Tageblatt, 21.11.2013

 



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